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Sein Leben änderte sich nun ein wenig, nachdem er 1911 in Paris ein paar Gemälde ausstellte und den Kubisten begegnete. Kurz darauf machte er Bekanntschaft mit den Malern der Brücke und lernte nun nach und nach die Welt der Künstler kennen, in die er vorher nicht vorstoßen konnte. Er hatte 15 Jahre als Illustrator gearbeitet, um Geld zu verdienen. Nun fing er an, für sich selbst zu denken und zu arbeiten und fand Erfüllung darin, zu malen und Holzschnitte anzufertigen. Er hatte ab sofort viele Ausstellungen, z.B. in der Galerie „Der Sturm“ in Berlin.

1919 wurde Feininger von Walter Gropius ans Bauhaus nach Weimar berufen. Das Titelblatt des Manifests, welches noch im selben Jahr erschien, schmückte sein Holzschnitt „Kathedrale“. Das Bauhaus zog 1926 nach Dessau und Feininger blieb auf eigenen Wunsch ohne Lehrverpflichtung. Es wurde sieben Jahre später von den Nationalsozialisten aufgelöst.

Nach einer Ausstellung im Kunstverein Hamburg wurde Feininger zusammen mit allen Beteiligten durch den Präsidenten der Reichskammer der Bildenden Künste aus dem Deutschen Künstlerbund ausgeschlossen. Feininger beschloss das Land zu verlassen. Er bekam aus den USA Einladungen zu Lehrveranstaltungen und reiste am 11. Juni 1937 von Hamburg aus mit dem Schiff nach New York. Im Juli und August wurden seine Werke im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmt.

1939 fertigte Feininger Arbeiten für die Weltausstellung in New York an. Seinen Durchbruch als Maler in den USA hatte er 1942 nach der Ausstellung „Artists for Victory, bei der er auch einen Preis gewann. Er wurde 1947 zum Präsidenten der „Federation of American Painters and Sculptors“ gewählt. 1950 wurde zum ersten mal seit 1931 eine Ausstellung mit Werken Feiningers in Deutschland veranstaltet. Er starb am 13.1.1956 in New York.

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